k.c – das kinzler consort

mit Annika Langenbach, Corinne Achermann und Philipp Claßen

Im Herbst 2018 entstand unter der Leitung des Komponisten Burkhard Kinzler eine a cappella-Formation, welche sich intensiv mit der Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts auseinandersetzte. Der erste Auftritt unter dem Titel «Drei Könige aus Morgenland» im Museum am Römerholz Winterthur war gänzlich vom Gemälde «Die Anbetung der Könige im Schnee» (Pieter Bruegel der Ältere) inspiriert. Nach dem erfolgreichen Einstand schlossen sich vier Mitglieder zum kinzler consort zusammen.

Kulturstädte – dafür ist Europa bekannt. Jahrhundertealte Architektur paart sich mit einem reichen Schatz an Kunstwerken, bedeutende Schrift und Musik wird über Generationen tradiert. Doch egal wie alt die bewahrten Kostbarkeiten sind, es gibt stets Neues zu entdecken. Eine Stadt, deren musikalische Reichtümer auch 30 Jahre nach Fall des Eisernen Vorhangs grösstenteils im Verborgenen liegen, ist Lwiw. Das kinzler consort widmet sein neues Programm “Leopolis” ebendieser westukrainischen Stadt und deren Region. Die Sänger*innen zeichnen den musikalischen Weg des Wandels in Galizien von der Renaissance über die k. u. k.-Monarchie bis hin zur sowjetischen Herrschaft und deren Zerfall. Die Zusammenarbeit der Zürcher Hochschule der Künste mit der Haliciana Schola Cantorum in Lwiw sowie die freundliche Unterstützung der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich ermöglichen die Zusammenstellung und Realisierung des Projekts.

18. Oktober 2020 in Sempach, St. Stephan, 17 Uhr
19. Oktober 2020 in Zürich, Liebfrauenkirche, 19.30 Uhr
Eintritt frei (Kollekte)